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CO2-Steuer auf fossile Brennstoffe

Aktualisiert: März 17

Streit um CO2-Steuer auf fossile Brennstoffe beim Heizen: Wer muss zahlen?


Seit dem 1. Januar 2021 gilt bundesweit eine CO2-Steuer auf fossile Brennstoffe, was nicht nur das Autofahren, sondern auch das Heizen mit Öl oder Gas teurer macht:

Für 2021 gilt ein fester CO2-Preis von 25 € je Tonne fossile Brennstoffe. Die Steuer erhöht sich jährlich bis 2025 auf 50 €/to.

In 2021 beträgt der Anstieg 8 Cent pro Liter Heizöl bzw. rund 0,6 Cent pro Kilowattstunde bei Erdgas, was bei einem 3 bis 4-Personen-Haushalt ca. 150 € Mehrkosten für Heizen beträgt. Aber bis 2025 verdoppeln sich diese Kosten.


Aktuell werden nur die Mieter mit diesen Mehrkosten belastet, da Heizkosten umlagefähig sind!

Bereits seit Monaten diskutiert die Politik daher, wer die Mehrkosten tatsächlich zahlen soll: Mieter, Vermieter oder beide?

Doch es kommt Bewegung in die Verhandlungen:

Es wird über ein differenziertes Modell beraten, bei dem sich die Aufteilung der Kosten an der Energieeffizienz der Gebäude orientiert. So sollen Vermieter bei „schlecht renovierten“ Objekten mehr als 50 Prozent der Mehrkosten aus der CO2-Bepreisung tragen, bei „gut sanierten“ weniger als die Hälfte.



Mal sehen, was letztlich dabei herauskommt. Sicher ist nur: Es wird für Mieter günstiger, aber nicht einfach zu durchschauen sein.


Ich halte Sie auf dem Laufenden!

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