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Energiegesetze und ihre Auswirkungen auf Immobilienbesitzer

In Deutschland gibt es gut 41 Mio. Gebäude.

19 Millionen sind Wohnimmobilien mit über 40 Mio. Wohnungen.


25 % der in Deutschland verbrauchten Energie wird für die Nutzung für private Haushalte benötigt. 70 % davon entfallen auf Heizen und Warmwasser, 30 % für Strom zur Beleuchtung und Betrieb von elektr. Geräten (ohne E-Autos).




Die EU-Kommission hat mit dem Green Deal eine CO2-freie EU bis 2050 anstrebt. Deutschland hat mit dem Gebäudeenergiegesetz GEG u. a. einen CO2-freien Gebäudebestand bis 2050 anvisiert.


Wenn man diese Zahlen und Informationen zusammen anschaut, wird schnell erkennbar, dass Immobilienbesitzer entscheidend am Energierad drehen werden - ob sie wollen oder nicht!


Anton Hofreiter (Grüne) hat als Vorstoß zu dem Thema die Notwendigkeit von Einfamilienhäusern angezweifelt. Aufregung und Kritik waren groß. Aber ist die Aussage wirklich soweit hergeholt?


Einfamilienhäuser sind mit 11,5 Mio mit Abstand die häufigste Wohn-Immobilienform in Deutschland. Gefolgt von 3,6 Mio Doppelhäusern und 3 Mio Wohngebäude mit mind. 3 Wohneinheiten.


Der Gebäudebestand ist dazu noch ziemlich alt: 67 % aller Wohnhäuser sind Baujahr 1950-1975 = über 12,5 Mio Wohngebäude wurden also zu einer Zeit gebaut, als Energieeinsparung und effizientes Bauen noch kein Thema waren.


Hier spielt also die Musik der deutschen Energiewende!

Diese Gebäude gilt es nun nachzurüsten und fit für energieeffizientes Wohnen zu machen. Leider zu Lasten der Besitzer und auch Mieter, die an Sanierungskosten durch Mieterhöhungen beteiligt werden.

Bund und Länder haben aktuell noch nie dagewesene Förderprogramme aufgelegt, die vom Keller bis zum Dach eines Hauses alles fördern, was Energie sparen kann.

Hier die Links zur KfW und BAFA, die durchaus interessant sind, wenn im Haus aktuell etwas zu erneuern ist: https://www.kfw.de/inl.../Privatpersonen/Bestandsimmobilien/

https://www.bafa.de/.../foerderprogramm_im_ueberblick...


Eines sollte jedem Immobilienbesitzer jedoch klar sein: Im Moment kann man sanieren und bekommt dafür hohe Zuschüsse. Es ist jedoch eine Frage der Zeit, bis der Gesetzgeber uns zwingt, dies zu tun.


Die Bundesbürger wollen Umweltschutz und die Energiewende! Das hat seinen Preis, auch beim Wohnen!

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