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  • andi671

Steuerliche Vorteile beim Hauskauf sichern

Vorteile beim Hauskauf gekonnt ausnutzen:


Wer ein Haus mit Grundstück zur Vermietung kauft, sollte bei der Kaufpreisgestaltung genau darauf achten, wie sich der Anteil für Gebäude und Grund zusammensetzt. Denn hier lässt sich steuerlich einiges sparen.


Ein Urteil des Bundesfinanzhof (BFH) aus 2020 lässt Eigentümer und Käufer aufatmen:

Bisher war es so, dass das Finanzamt mithilfe einer selbst entwickelten Arbeitshilfe die Angaben der Käufer hinsichtlich der Preisaufteilung zwischen Gebäude und Grundstück oftmals zu Ungunsten der Käufer korrigierten und nicht mehr davon abwichen.


Welcher Anteil des Kaufpreises welchem Part zugeordnet wird, ist aber von großer Bedeutung!


Denn wer eine Immobilie kauft und vermietet, darf die Abschreibung für den Gebäudeanteil von der Steuer absetzen – 2 Prozent des Gebäudepreises, 50 Jahre lang.

Bei einem Gebäudewert von 350.000 € sind dies immerhin 7.000 € jährlich!

Da liegt also nahe, den Anteil für das Gebäude möglichst hoch anzusetzen.


Das BFH hat nun geurteilt, dass das Finanzamt vertragliche Aufteilung nun akzeptieren müssen. Die interne Arbeitsmittel der Finanzämter sind nicht bindend, da es keine realen Verkehrs- oder Marktwerte vermittele. Dieses Instrument sage nichts darüber aus, was eine Immobilie in einer bestimmten Gegend tatsächlich wert sei.



Dennoch sollten Käufer nicht übertreiben. Denn bei einer streitigen Grundstücks-bewertung können die Finanzbeamten jederzeit das Gutachten eines öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen für die Bewertung von Grundstücken einholen

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